Zeitschrift für Wohnmedizin und Bauhygiene

Organ der Gesellschaft für Wohnmedizin, Bauhygiene und Innenraumtoxikologie

Aktuelle Ausgabe

Deckblatt WM 2/2017

Wohnmedizin - Heft 2 - 2017

Der inhaltliche Schwerpunkt dieser „Wohnmedizin“ 02/2017 liegt auf der Bedeutung von Hygiene und Haustierhaltung in Innenräumen unter modernen Wohnbedingungen  und zudem berichten wir über den Einsatz von Antibiotika bei Klein- und Heimtieren.

Zu den Schädlingen (Hygieneschädlinge, Materialschädlinge, usw.) in Innenräumen gehören verschiedenste Tier-, Bakterien- und Pilzgruppen. Sie kommen in all unseren natürlichen Bereichen der Umwelt vor und deren Einteilungen sind in Abhängigkeit der menschlichen Betrachtungsweise entstanden. Daher sind Schädlinge Organismen, die durch Verhalten, Konkurrenz (z.B. Nahrung) dem Umfeld aber auch der persönlichen Gesundheit des Menschen Schaden zufügen können. Sie nehmen ihren Platz in den verschiedensten Nahrungsketten ein und erfüllen wichtige Funktionen, wie den Abbau von toten organischen Material oder Fäkalien sowie die Beseitigung von Mikroorganismen oder deren Sporen. Daher ist „Schädling“ nicht gleich „Schaden“ in unserer heutigen Zeit. Durch zunehmende neue Lebensräume des Menschen, sind gleichzeitig auch neue Optionen für viele Organismen geschaffen worden. Trockenheitsliebende Arten sind hier ebenso angesiedelt wie Arten, die feuchte Umgebungen bevorzugen. Nicht anders verhält es sich in Bezug auf lichtliebende und lichtscheuende Schädlinge. In vielen Häusern sorgen zentrale Wärmeanlagen für einen Anstieg der Temperatur und Rückgang der Luftfeuchte in den Keller- bzw. Heizungsräumen. Rohrleitungen verschiedenster Art sind in Schächten meist komplex verlegt und bieten günstige Wanderwege (Ameisen, Ratten, Mäuse, Schaben oder Käfer) zur Ausbreitung im Haus. Einbauschränke, Festinstallationen von Kühlschränken und Herden, Winkelverkleidungen und Randauskleidungen schaffen zahlreiche Ecken, Ritzen und Hohlräume, die als Verstecke und Lebensraum für Schädlinge nutzbar werden. Lebensmittel aber auch Baustoffe aus allen Teilen der Welt werden oft in größeren Mengen eingekauft und dienen aufgrund ihrer Lagerung als Aufenthalts- und Fortpflanzungsort. Zu lange gelagerte Abfälle dienen ebenso als Basis, wie Kleidung in Schränken oder organische Dämmstoffe.

           Tinea pedis (Hautmykose)                                      Tinea unguium (Nagelmykose)

              Abb. 1: Tinea pedis (Hautmykose)                                Abb. 2:Tinea unguium (Nagelmykose)

Die möglichen Erkrankungen, Folgen und die Einteilung in einzelne Gruppen sowie eine Auflistung verschiedener Schädlinge versuchen wir Ihnen in dieser Ausgabe der „Wohnmedizin“ wiederzugeben. Zudem blicken wir ein weiteres mal auf 55 Jahre Wohnmedizin zurück und werden Ihnen ein paar Berichte aus vergangener Zeit vorstellen

b.v.s. Standpunkt 02-2017

Wohnmedizin - Heft 3 - 2016

In der Dezemberausgabe 2016 der "Wohnmedizin" wurde der Gelbdruck - "Radon in Gebäuden" des b.v.s vorgestellt. Der mit der Bundesfachbereichsleitung des b.v.s abgestimmte Gelbdruck wurde als Entwurf an alle Mitglieder des b.v.s in den betroffenen Fachbereichen (Innenraumhygiene, Bau) zur Prüfung und Bitte um Stellungnahme verschickt. Der Entwurf kann auch von anderen Verbänden bzgl. einer Stellungnahme bearbeitet und über die Redaktion der „Wohnmedizin“ an den Arbeitskreis RADON des b.v.s weitergeleitet werden. Sie können ihn natürlich auf unserer Homepage zum >Download< nachlesen.

Zudem finden Sie wie im Heft angekündigt die komplette Kurzfassung bzw. Langfassung der AWMF-Schimmelpilz-Leitlinie (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) zum >Download<.

 

In der Augustausgabe 2016 der "Wohnmedizin" wurde unter anderem das  Zertifikat "wohnmedizinisch empfohlen" an Weber-Häuser überreicht. Seit 2002 (Erstvergabe) konnten bereits 77 Unternehmen für ihre Produkte das Zertifikat "wohnmedizinisch empfohlen" erringen. Den kompletten Artikel und die Voraussetzungen für die Vergabe, können Sie natürlich auf unserer Homepage zum ->Download<- nachlesen.

  Zertifikatsvergabe

Abb.: Übergabe des Zertifikats auf dem Firmengelände von WeberHaus in Rheinau-Linx (v.l.: Geschäftsführer Gerd Manßhardt,
Geschäftsführer Peter Liehner, Geschäftsführerin Heidi Weber-Mühleck, Dr. Mario Blei, Geschäftsführer Andreas Bayer)

Die Zeitschrift "Wohnmedizin" informiert in 3 Ausgaben jährlich über grundsätzliche Fragen des Fachgebietes, wertet themenbezogene Literatur aus und stellt neue Bücher und aktuelle Rechtssprechungen zu diesem Thema vor.

Seit 2002 wird das Zertifikat "wohnmedizinisch empfohlen" vergeben.

Alle zwei Jahre werden Symposien mit Schwerpunkt Wohnmedizin und Bauhygiene durchgeführt.

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